Lernen als Dialog in der Weiterbildung: zwischen Theorie und Praxis

12. November 2025

Von Noemi Kirschbaum

Warum Selbstreflexion der Schlüssel zum Lernerfolg ist

Wie lernst du am liebsten für eine Weiterbildung?

Alles lesen, was du finden kannst?

Anderen Menschen bei dem zusehen, was du selber können willst?

Du hörst lieber zu? Oder probierst selber aus?

Spoiler: meistens ist es ein Mix aus verschiedenen Stimuli, nicht nur einer. Nicht immer das Gleiche. Eine gute Lernmethodik ist abwechslungsreich wissen wir aus der Lernpsychologie. Theorie und Praxis sollten Hand in Hand gehen. Aber selbst im Theorieteil gibt es mehr als Powerpoint und Lesepausen.

Mit der Frage oben und deiner Antwort darauf hast du einen entscheidenden Schritt getan: du hast reflektiert. Und zwar dich.

Dazu aufgefordert wurdest du von mir, der Autorin dieses Textes.

Damit haben wir eigentlich auch schon alle beisammen, was Menschen für erfolgreiches Lernen brauchen. Einen aufgeweckten Menschen, der gerne lernen möchte. Und eine Lehrperson, die zwischen Stoff und Mensch vermittelt. Und dabei die Selbstreflexion als eine Methode nutzt.

Zwischen Theorie und Praxis vermitteln

Klingt gar nicht so sehr nach Schule, oder? Aus der Schule sind die meisten von uns vermutlich gewohnt, dass einer vorne spricht und 20 hinten zuhören (oder so tun). Und bei einigen kommen dann gute Noten heraus. Und bei anderen nicht. Oder ein Mix. Ist das eine erfolgreiches Lernsystem?

Finden wir jedenfalls nicht. Lernen ist dann erfolgreich, wenn die Menschen die lernen hinterher das machen können, was sie machen wollen. Stichwort: Selbstwirksamkeit. Unsere Teilnehmenden erkennen wie sie selber wirken können.

Ich möchte einen product Backlog erstellen und das soll mir jemand beibringen. Kein Multiple Choice Test oder Aufsatz den ich schreibe wird mir sagen, ob ich ein Product Backlog erstellen kann. Sondern eine Liste an Items die auf ein Produktziel hinarbeiten das ich selber aufgesetzt habe zeigt meinen Lernerfolg.

Lernerfolg und Selbstreflexion

Also, erfolgreiches Lernen zeigt sich am Können des Lernenden. Und was hat das mit Selbstreflexion zu tun?

Zuallererst: was kann ich denn eigentlich nicht? Und was schon?

Erst wenn ich weiß, was mir fehlt, kann ich danach fragen. Kann ich es mir aneignen.

Und erst wenn mit klar ist, was ich bereits kann, beantworte ich die Frage wie ich es mir beibringen kann, wie ich mir selber helfen kann. Und wie mir andere helfen können.

Lernen bei KnOot – Reflexion trifft Praxis

Weil wir genau das in der Schule oder Ausbildung oder Uni zu selten tun, fangen wir damit in unseren Seminaren an. Wir lernen uns kennen. Aus welchen Branchen kommen unsere Teilnehmenden, welche Fähigkeiten bringen sie mit, welches Wissen haben sie bereits angesammelt. All das hilft nicht nur uns als Dozierenden, sondern auch den Teilnehmenden selbst: sie erinnern sich, was sie schon können und geschafft haben.

In unseren Scrum- und Coaching-Kursen steht Selbstreflexion im Mittelpunkt jedes Lernschritts . Ob beim Daily, in Gruppenarbeiten oder Einzelreflexionen.

Unser Lerndialog in Aktion

Teilnehmende, die ihre Fragen mitbringen dürfen. Dozierende, die unsere Teilnehmenden befragen. Und ihre Antworten direkt in den Stoff einbinden. Teilnehmende die sich gegenseitig Wissen vermitteln. Dozierende, die Stoff und Wissen aufzeigen, anbieten anstatt ihn zu wiederholen. All das ist für uns Dialog. Ein zweibahniger Weg zwischen unseren Dozierenden und Lernenden. Das heißt auch, dass kein Seminar dem anderen gleicht. Denn unsere Teilnehmenden bringen immer wieder neue Impulse und Perspektiven mit ein.

Für unsere Teilnehmenden bedeutet dieser Ansatz: Sie lernen, nicht nur Methoden zu verstehen, sondern sich selbst als Lernende ernst zu nehmen.

Mut zum Lernen = Mut zur Selbstreflexion

Das erfordert Mut, der uns oftmals in Schule und Arbeitswelt abtrainiert wurde.

Mut, Fehler zu erkennen und Feedback als eigenes Potential zu anzunehmen.

Mut, die eignen Lücken zu sehen und schließen zu wollen. Sich auf eine Lernreise einzulassen, bei der noch nicht alle Stationen klar erkennbar sind. Auch wenn wir

Mut, Theorie zu hinterfragen, ohne sie zu verwerfen.

Diese Haltung prägt unsere Arbeit bei KnOot. Unsere Teilnehmenden lernen, Feedback als Wachstumschance zu nutzen und eigene Lernlücken mutig zu schließen.

Und genau das ist es, was Lernen bei KnOot so besonders macht: Wir begleiten Menschen, die bereit sind, sich selbst zum Gegenstand ihres Lernens zu machen. Um im agilen Projektmanagment erfolgreich zu werden.

Die Resultate unserer Weiterbildung?

Klingt anstrengend. Ja, jedenfalls mehr als gemütlich Powerpointfolien vorzulesen oder Bücher zu wälzen. Aber, die Belohnung ist halt auch größer. Unsere Teilnehmenden bestehen zu 99% ihre Zertifikatsprüfung. Nice. Aber das bessere: sie bekommen die Jobs, für die sie sich bewerben. Sie fühlen sich sicher im bewerbungsgespräch. Sie zeigen, was sie drauf haben, denn sie WISSEN was sie drauf haben.

Sie beweisen sich also selber, was sie gelernt haben und und wofür sie gelernt haben. Und können so endlich das tun, was sie tun möchten: den richtigen Job. Sei es als Agile Coach, agile Führungskraft, Scrum Master oder Product Owner.

Wie reflektierst du dein eigenes Lernen?
Entdecke unsere praxisnahen Scrum- und Coaching-Kurse und erfahre, wie Lernen im Dialog dich wirklich weiterbringt.

FAQ:

Was bedeutet Lernen als Dialog?
Lernen als Dialog heißt, dass Lehrende und Lernende Wissen gemeinsam entwickeln – durch Austausch, Feedback und Reflexion.

Warum ist Selbstreflexion wichtig beim Lernen?
Selbstreflexion hilft, Lernprozesse bewusst zu steuern und Gelerntes nachhaltig zu verankern.

Die KnOot Academy ist dein Bildungsträger für geförderte Scrum-Weiterbildungen und agiles Projektmanagement. 100 % förderfähig mit Bildungsgutschein. Persönlich. Praxisnah. Wirksam.